Vorsicht bei Inkassofirmen – Forderungen häufig haltlos und fragwürdig

Immer mehr Verbraucher müssen sich mit Forderungen von Inkassofirmen auseinandersetzen und wissen meistens nicht einmal, warum sie zahlen sollen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat dazu nun eine interessante Studie veröffentlicht, die belegt, dass 99 Prozent der Geldforderungen unberechtigt sind und der Verbraucher mit seinen Beschwerden in den meisten Fällen im Recht ist und nicht auf die Ansprüche der Inkassofirmen eingehen muss. Der eine Prozent an legitimen Forderungen ist im Vergleich dazu also verschwindend gering.

 Verträge meist nicht rechtsgültig

In vielen Fällen müssen die Verbraucher erst einmal genau überlegen, warum sie von einem Inkassounternehmen angeschrieben werden und welchen Vertrag sie angeblich abgeschlossen haben. Oft geht man ein vermeintliches Vertragsverhältnis ein, für das dann überraschend Geld gefordert wird – zum Beispiel durch Werbeanrufe, bei denen der Angerufene durch konfuse Vertragsklauseln verwirrt wird und unbewusst zustimmt, oder durch Abofallen im Internet, bei denen Kosten nicht offen erwähnt werden. Diese Art von Verträgen sind laut vieler Gerichtsbeschlüsse jedoch unwirksam und man muss gar nichts zahlen. Die Forderungen der Gläubiger und Inkassofirmen sind daher nicht rechtsgültig.

 Von Inkassofirmen nicht einschüchtern lassen

Oftmals zahlen die geprellten Verbraucher die geforderten Beträge jedoch, da sie durch die Drohungen der Inkassounternehmen eingeschüchtert wurden. Sie werden beispielsweise damit erpresst, dass ihnen ein Schufa-Eintrag droht. Häufig werden Fantasiegebühren erhoben, die in horrende Höhen schießen können, beispielsweise für die, völlig unnötige, Adressermittlung oder die Beauftragung einer Detektivfirma, welche die persönlichen Verhältnisse ausspähen soll. Auch angebliche Gerichtsurteile, die der rechtlichen Untermauerung der Forderung gelten, sind meistens haltlos. Zudem sollte man sich nicht durch offensive Formulierungen oder die Androhung von Hausbesuchen verängstigen lassen. Das Recht hat man nämlich so gut wie immer auf seiner Seite. Ein weiteres Druckmittel ist die Androhung, dass das Eigentum, der Lohn oder die Rente gepfändet werden können.

 Nicht auf Ratenzahlung eingehen

Auf keinen Fall sollte man auf den Vorschlag der Ratenzahlung eingehen. Hiermit würde man seine Schuld eingestehen und schwächt seinen Standpunkt, wenn es zu einem Rechtsstreit kommen sollte. Bedeutend ist auch, dass viele Inkassofirmen nicht einmal bei einem Gericht angemeldet sind. Somit verfügen sie gar nicht über die rechtliche Grundlage, um Schulden eintreiben zu dürfen. Der Verbraucher sollte sich also unbedingt erkundigen, ob diese Firma überhaupt die Handhabe hat, Forderungen zu stellen.

 Bevor man sich also von einer Inkassofirma einschüchtern lässt und zahlt, sollte man erst einmal den Vertragsgegenstand prüfen und sich über dieses Unternehmen erkundigen. Zudem sollte man den Verbraucherschutz um Rat und Hilfe bitten. Die Studie der vzbv hat außerdem gezeigt, dass eine größere Kontrolle und Regulierung der Inkassofirmen nötig ist, sodass sich die Lage für die Verbraucher in Zukunft hoffentlich verbessern wird.

Posted in Tipps & Tricks | Tagged , , | Kommentare deaktiviert

Kostenlose Bildbearbeitungsprogramme – eine gute Alternative für Laien

Wer kennt nicht das Problem, dass man unzählige Fotos auf seinem Rechner hat und trotzdem gibt es immer etwas an ihnen auszusetzen. Abhilfe kann ein Bildbearbeitungsprogramm schaffen, mit welchem man Retuschen vornehmen und ein Foto nach seinen eigenen Vorstellungen verbessern kann. Rote Augen und zu dunkle oder farbstichige Bilder gehören dann der Vergangenheit an und auch sonst man kann sich stundenlang mit den Möglichkeiten der Software auseinandersetzen. Profis wie Grafikdesigner oder Mediengestalter schwören hierbei auf die Software Photoshop von Adobe. Diese bietet zwar sehr viele Features, kostet jedoch auch mehrere hundert Euro. Für Laien und Hobbyfotografen gibt es als Alternative kostenlose Bildbearbeitungsprogramme, die man einfach downloaden und installieren kann und die im Vergleich zu Photoshop auch sehr gute Möglichkeiten bieten und meistens völlig ausreichend sind.

 Für Einsteiger: Paint:NET

Da wäre zum einen Paint.NET, welches auch für Anfänger einfach zu handhaben ist und über eine große Auswahl an Effektfiltern verfügt, welche die Fotoretusche zum Vergnügen machen. Außerdem kann man bei diesem Programm rote Augen ganz einfach entfernen. Paint.NET enthält viele Werkzeuge, die man auch bei Photoshop findet und ermöglicht es, ein Bild auf mehreren Ebenen zu bearbeiten.

 Gewöhnungsbedürftig aber vielseitig: GIMP

Ein weiteres empfehlenswertes Programm ist GIMP. Auch diese Software bietet sehr viele Möglichkeiten zur Retusche und Bearbeitung von Fotos – zum Beispiel mit Filtern – und kann es daher auch gut mit der kostenpflichtigen Konkurrenz aufnehmen. Die Bedienoberfläche ist für Windows-Nutzer erst einmal gewöhnungsbedürftig – kein Wunder, wurde GIMP doch ursprünglich für Linux entwickelt. Doch wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, dann kann man mit dieser Software so einige tolle Effekte bei seinen Bildern zaubern.

 Grußkarten, Diashows und mehr: Ashampoo Photo Commander

Möchte man mit seinen Fotos individuelle Grußkarten, Kalender oder Collagen erstellen und sie außerdem bearbeiten oder mit zusätzlichen Effekten versehen, ist der Ashampoo Photo Commander genau die richtige Software. Er hilft zudem bei der Verwaltung der eigenen Bilder, indem er zum Beispiel doppelte Bilder auf dem Computer ausfindig macht oder Diashows für DVDs und CDs erstellt. Möchte man seine Fotos mit Video- oder Musikdateien verknüpfen, so ist auch dies mit dem Photo Commander möglich.

Bevor man sich also ein Bildbearbeitungsprogramm kauft, sollte man erst einmal den Vergleich mit den Gratisversionen antreten. Häufig erfüllen sie die Anforderungen, die ein privater Anwender an so eine Software stellt, und überraschen manchmal auch noch mit zusätzlichen Fähigkeiten.

Posted in Produktvergleich, Tipps & Tricks | Tagged , , | Kommentare deaktiviert

Für einen erholsamen Schlaf: Was sollte beim Matratzenkauf beachtet werden?

Wenn man erschöpft ist, freut man sich auf einen erholsamen Schlaf, bei dem sich Körper und Seele regenerieren können. Wohl dem, der dann die optimale Matratze besitzt und sich unbesorgt auf diese sinken lassen kann. Denn viel zu oft bettet man sich falsch und bezahlt dafür mit Rückenschmerzen und dem Gefühl am Morgen, trotz viel Schlaf immer noch gerädert zu sein.

Die richtige Matratze kann daher Gold wert sein und in den Kauf einer solchen sollte viel Zeit investiert werden. Es lohnt sich, die verschiedenen Materialien und Macharten intensiv zu vergleichen, um das optimale Produkt für sich zu finden und für dieses auch durchaus einen höheren Betrag zu zahlen. Denn Experten warnen davor, sich von Schnäppchen verführen zu lassen, um sich dann letztendlich über eine minderwertige Matratze zu ärgern. Der Gang in ein Fachgeschäft sollte hierbei also angestrebt werden, denn ein guter Berater kann schon auf den ersten Blick erkennen, ob eine Matratze die Wirbelsäule richtig stützt oder nicht. Ein längeres Probeliegen, das einem nicht peinlich sein sollte, gehört daher beim Matratzenkauf auf jeden Fall dazu. Dies ist auch nötig, da jeder Mensch ein anderes Härtegefühl hat und sich daher nicht nur auf Herstellerangaben verlassen sollte.

Die Vielfalt der verschiedenen Matratzenarten löst bei den meisten Verbrauchern Verwirrung aus. Es gibt nicht die eine Matratze, zu der man ohne Weiteres raten kann, denn jeder Mensch hat andere Bedürfnisse. Generell sollte man jedoch darauf achten, dass sie atmungsaktiv ist, einen waschbaren Bezug hat und verschiedene Liegezonen besitzt, die einzelne Körperpartien individuell stützen. Entgegen verbreiteter Vorstellungen muss eine Federkernmatratze auch nicht unbedingt besser sein als eine aus Schaumstoff. Wem jedoch nachts schnell warm wird, der sollte eher zu ersterer greifen, da durch die Spiralfedern eine gute Wärmeleitung gegeben ist. Die Federn sollten jedoch nicht zu spüren sein und man sollte möglichst zu einer Taschenfederkernmatratze greifen, da diese einzelne Körperregionen noch besser entlastet.

Gab es in der Vergangenheit oft noch Vorbehalte gegen Schaumstoffmatratzen, so hat sich deren Qualität in den letzten Jahren stark verbessert. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass sie aus verschiedenen Schichten besteht und ein Volumen von etwa 40 Kilogramm Schaum pro Kubikmeter besitzt, damit sie in sich gefestigt ist. Zu den preisintensivsten Produkten zählen Latexmatratzen aus Kautschuk. Sie passen sich jedoch sehr gut an den Körper an, sind dabei angenehm weich und außerdem geräuschlos, wodurch sie den Schlaf nicht stören. Außerdem sind sie im Vergleich mit anderen Materialien nur wenig anfällig für Milben. Für welche Matratze man sich letztendlich auch entscheidet – nach etwa zehn Jahren sollte man sie wieder gegen eine neue eintauschen, um optimalen Liegekomfort zu gewährleisten.

Posted in Produktvergleich, Tipps & Tricks | Tagged , | Kommentare deaktiviert

Neue TAN-Verfahren: Wird Onlinebanking jetzt sicherer?

Seit Jahren ist Onlinebanking für viele Menschen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Man kann bequem von zu Hause aus seine Überweisungen tätigen und seinen Kontostand überprüfen und muss dafür nicht in eine Bankfiliale gehen. Die TAN-Liste aus Papier gehörte bisher wie selbstverständlich zu diesem Verfahren dazu und der versierte Bankkunde war es gewohnt, die entsprechende Nummer aus dieser Liste herauszusuchen und anschließend durchzustreichen. Das ist zwar einfach, aber gewährt nicht unbedingt volle Sicherheit vor Betrügern. Denn sie können mit bestimmter Software gültige TANs generieren und wenn sie ein fremdes Konto gehackt haben, die Nummern dazu nutzen, es komplett auszurauben.

Um diese Sicherheitslücke zu schließen, führen die Banken nun neue TAN-Verfahren für ihre Kunden ein, welche nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums verbindlich werden – außer man steigt wieder auf das alte System um und tätigt seine Geldgeschäfte ganz herkömmlich in einer Bankfiliale. Doch wie sicher sind die neuen Verfahren im Vergleich zur Papierliste und welche Kosten kommen auf den Verbraucher zu?

Bei vielen Kreditinstituten hat der Kunde beim Onlinebanking die Wahl zwischen SMS- und Chip-TANs. Entscheidet man sich für das SMS-Verfahren, so muss man seine Handynummer angeben, wobei die Bank sicherstellt, dass die Angaben und der Kontoinhaber wirklich übereinstimmen. Bei Überweisungen erhält man dann die jeweilige TAN und zur Überprüfung die Details der Überweisung direkt auf sein Mobiltelefon. Auf diesem Wege wird es für Hacker viel schwerer, an die Daten zu kommen, denn sie benötigen nicht nur den Zugang auf das Bankkonto, sondern auch das entsprechende Handy. Da jedoch die Internetnutzung mit Smartphones immer beliebter wird, warnen Experten mittlerweile vor zusätzlichen Sicherheitslücken, da hierbei Onlinebanking und TAN-Erstellung von nur einem Gerät abhängen. Für die SMS können außerdem Kosten auf den Verbraucher hinzukommen. Bei manchen Banken ist dieser Service kostenlos, andere berechnen zwischen 7 und 10 Cent pro Textmitteilung und einige gewähren ein monatliches Kontingent an Frei-SMS. Auch zwischen den verschiedenen Sparkassen gibt es keine einheitliche Regelung, der Kunde sollte sich daher genau über die Modalitäten informieren.

Eine andere Möglichkeit, seine TAN zu erhalten, ist das Chip-Verfahren mit einem speziellen TAN-Generator, welcher Ähnlichkeit mit einem Taschenrechner hat. Man steckt seine EC-Karte in das Gerät, gibt dann die Überweisungsdetails ein und der Generator erstellt eine TAN. Das Verfahren gilt als sehr sicher, da Betrüger sowohl Zugriff auf den Rechner als auch auf den TAN-Generator haben müssen. Allerdings ist auch dieses Gerät bei vielen Banken nicht kostenlos. Der Preis dafür liegt meistens zwischen 10 und 15 Euro. Somit ist Onlinebanking im Vergleich zwar sicherer geworden, doch die Kosten für diese Sicherheit wälzen viele Kreditinstitute auf ihre Kunden ab.

Posted in Produktvergleich, Tipps & Tricks | Tagged | Kommentare deaktiviert

Onlineshops – die Modeläden für Zuhause

Vorbei sind die Zeiten der lästigen Einkaufstouren durch zahlreiche Geschäfte, auf der Suche nach dem gewünschten Kleidungsstück. Dank vieler neuer Internet-Modeshops wird dieser stundenlange Marathon durch Umkleidekabinen jetzt durch ein paar Klicks ganz einfach nach Hause verlegt. Auf einen Blick können zahlreiche Produkte diverser Anbieter in Augenschein genommen werden, um sie dann ganz ohne Mühe in die eigenen vier Wände zu ordern.

Mit den Onlinewarenhäusern wurde eine wahre Marktlücke auf dem Modemarkt entdeckt und so sind in den letzten Jahren immer mehr dieser Internetläden entstanden. Jedoch ist der Onlinekauf von Bekleidung und Schuhen nicht nur komfortabler, sondern bietet auch einige Tücken. Denn lange Lieferzeiten, nicht passende Größen oder Probleme beim Umtausch können die gemütliche Shoppingtour vom heimischen Sofa aus erschweren. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor dem Onlinekauf den Anbieter genauestens unter die Lupe zu nehmen, um nicht auf ein schwarzes Schaf unter den Shops reinzufallen.

Um den Überblick in dem riesigen Angebot der Onlineshops nicht zu verlieren, hat die Stiftung Warentest einen Vergleich der größten Onlinemodeanbieter durchgeführt. Bei diesem Vergleich fällt auf, dass die Qualität der Onlineläden meist noch verbesserungswürdig ist. Beim reibungslosen Ablauf des Kaufs schneidet die Hälfte der Shops mit der Bewertung gut ab. Das beste Urteil erhält der Wäscheshop Enamora, dicht gefolgt von Zalando. Das Layout der Websites beider Firmen ist jedoch verbesserungswürdig und erhält nur die Bewertung befriedigend. Dieses Urteil können die Onlineshops der Versandhäuser überbieten, welche durch gute Übersichtlichkeit, vielseitige Produktinformationen und professionelles Design aufwarten. Hierzu zählen die Anbieter Otto, Neckermann und Baur.

Bei den Lieferzeiten konnten alle getesteten Shops mit kurzen Zeiten von durchschnittlich zwei bis drei Tagen überzeugen und die Ware traf in fast allen Fällen unbeschädigt und ordentlich verpackt beim Kunden ein. Auch bei der Bezahlform gehen viele Dienstleister auf die Wünsche der Kunden ein und so bietet fast jeder Onlinehändler die Option an, Waren auf Rechnung zu kaufen. Dies ist insofern von Vorteil, dass man nicht bis zu zwei Wochen auf die Rücküberweisung des Bezahlbetrags warten muss, falls die Kleidung nicht gefällt und zurückgeschickt wurde.

Ein großer Nachteil sind jedoch die Datenschutzrichtlinien, denn diese weisen bei allen getesteten Shops große Mängel auf. Eine genaue Aufklärung über die Verwendung der Daten wird dem Kunden leider nicht gegeben.

Posted in Anbietervergleiche, Tipps & Tricks | Tagged , | Kommentare deaktiviert

Filmgenuss zur Winterzeit: Kauftipps für Blu-ray-Player

Gerade in der kalten Jahreszeit haben viele Menschen vermehrt das Bedürfnis, es sich in der warmen Stube gemütlich zu machen und sich einen guten Film oder die Lieblingsserie anzuschauen. Während dazu in der Vergangenheit meist normale DVD-Player genutzt wurden, sind nun vermehrt Blu-ray-Player auf dem Vormarsch. Der Vorteil der Blu-ray-Discs ist ihre höhere Speicherkapazität im Vergleich zur DVD – nämlich bis zu 50 GB. Das bedeutet, dass Filme in High Definition (HD)-Qualität mit sehr hoher Auflösung darauf gespeichert werden können, was den Genuss beim Fernsehen natürlich noch weiter erhöht. Eine solche Blu-ray-Disc kann man jedoch nicht auf einem herkömmlichen DVD-Player abspielen, sondern man benötigt hierfür einen Blu-ray-Player. Andersherum kann dieser jedoch normale DVDs abspielen, sodass sie nicht verstauben müssen. Mittlerweile gibt es Blu-ray-Player, die über eine Upscaling-Funktion verfügen und Inhalte auf normalen DVDs an HD-Niveau anpassen können. Um wirklich in den vollen Genuss der erhöhten Bildqualität zu kommen, sollte man außerdem ein Full-HD-fähiges Fernsehgerät besitzen.

Was für viele momentan noch gegen den Erwerb eines Blu-ray-Players spricht, ist sicherlich der Preis. Dieser bewegt sich für gute Geräte ab 150 Euro aufwärts, wobei viele Player auch weit über 300 Euro kosten können. Dafür erhält man jedoch auch ein Produkt, welches die Möglichkeiten eines herkömmlichen DVD-Players weit übersteigt. Die meisten neuen Modelle sind multimediafähig und können über USB-Schnittstellen auch auf andere Speichermedien zugreifen und deren Inhalte abspielen.

Ein Feature, welches in Zukunft sicher eine große Rolle spielen wird, ist die Internetfähigkeit vieler Blu-ray-Player. Nur wenige Modelle greifen jedoch bisher per WLAN auf das Internet zu und oft muss man ein gesondertes Medium anschließen, um surfen und somit Musik- und Videoplattformen optimal nutzen zu können. Zudem verfügen die neuesten Modelle oft über die BD-Live-Technik. Das heißt, dass man über die Blu-ray-Disc auf besondere Internet-Inhalte, die speziell auf den Film zugeschnitten sind, zugreifen kann. Dazu zählen Spiele oder spezielle Foren, in denen man sich über das Gesehene austauschen kann. Momentan sind diese Zusatzangebote jedoch noch dünn gesät, was sich aber bald ändern sollte.

Um sich über die Qualität des Blu-ray-Players sicher zu sein, sollte man dessen Sound- und Bildqualitäten im Geschäft und angeschlossen an ein TV-Gerät begutachten. Auch ein Vergleich im Internet lohnt sich, denn oft gibt es für denselben Player große Preisspannen bei unterschiedlichen Anbietern. In Tests haben die Geräte von Philips (zum Beispiel BDP5200 und BDP7600) im Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut abgeschnitten, weswegen es sich lohnt, diese näher in Augenschein zu nehmen.

Posted in Preisvergleiche, Produktvergleich, Tipps & Tricks | Tagged , | Kommentare deaktiviert

Sicher durch den Winterurlaub: In welchem Urlaubsland sind Winterreifen Pflicht?

Seit letztem Winter sind Winterreifen in Deutschland Pflicht, um in den eisigen und verschneiten Monaten die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Alle Reifen müssen daher die Kennzeichnung M&S (Matsch und Schnee) tragen und eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern haben. Doch gerade wenn man sich für den Winterurlaub ins europäische Ausland begibt, ist die Sachlage unklar. Ein Wintereinbruch kann einen fast überall ereilen. Wie ist es also um die Winterreifenpflicht anderer Länder im Vergleich zu Deutschland bestellt?

Ein beliebtes Land für den Skiurlaub ist Österreich, denn dort gibt es eine hohe Schneesicherheit. Im Vergleich zu Deutschland herrscht dort jedoch keine generelle Winterreifenpflicht und man kann im Winter bei trockenen Straßen auch mit Sommerreifen unterwegs sein. Jedoch müssen trotzdem bei winterlichen Verhältnissen Winter- oder entsprechende Ganzjahresreifen aufgezogen werden und das zwischen dem 1. November und dem 15. April. Das Profil sollte hierbei mindestens vier Millimeter betragen. Auch Schneeketten sollte man mit sich führen, denn an einigen Pässen sind diese unabdingbar.

In Italien gibt es kein übergreifendes Gesetz, sondern nur Anordnungen, die von Region zu Region verschieden sind. In dem beliebten Skigebiet Südtirol, im Aostatal und auch in Mailand sind Autofahrer allerdings durchaus verpflichtet, bei Schnee und Eisglätte eine entsprechende Bereifung aufzuziehen. In der Schweiz verhält es sich so, dass es keine vorgeschriebene Pflicht gibt. Sollte man jedoch bei schlechten Witterungsbedingungen einen Unfall verursachen und keine entsprechende Bereifung haben, muss man mit einem hohen Eigenhaftungsanteil rechnen.

In Slowenien und Tschechien hingegen sollte man zwischen November und April nicht ohne Winterreifen herumfahren, denn dort sind sie in diesem Zeitraum gesetzliche Pflicht. In Slowenien muss das Auto die M&S-Reifen außerdem auch außerhalb dieser Zeit tragen, wenn winterliche Bedingungen vorherrschen. Fährt man nach Kroatien, so kann man sich auf eine weniger strikte Gesetzgebung einstellen, denn dort gibt es keine Winterreifenpflicht. Jedoch kann auf bestimmten Straßen und bei entsprechendem Wetter eine entsprechende Ausstattung verlangt werden.

Während in Schweden und Belgien Winterreifen Pflicht sind, gibt es in Norwegen und Dänemark überraschenderweise keine gesetzliche Regelung für die Bereifung. Dort sollte man jedoch Schneeketten mit sich führen, die man bei entsprechend verschneiten und vereisten Straßen aufziehen sollte.

Länder, in denen es außerdem keine Gesetzgebung für winterliche Verhältnisse gibt, sind Großbritannien, Holland, Polen, Spanien und Portugal. Da sich die Gesetzgebung jedoch ändern kann, sollte man sie vor jedem Winterurlaub für das entsprechende Land noch einmal überprüfen.

Posted in Tipps & Tricks | Tagged , | Kommentare deaktiviert

Endlich startet die Wintersaison: Langlaufski im Vergleich

In den bevorstehenden Wintermonaten wird es wieder zahlreiche Wintersportfans auf die Pisten zum Skilanglauf ziehen. Doch um ein wirkliches Fahrvergnügen zu garantieren, sind qualitativ hochwertige Ski unersetzlich. Damit es beim Kauf neuer Langlaufski nicht zu einer Fehlinvestition kommt und Fahrspaß garantiert wird, werden im Folgenden die besten Produkte aus dem Skivergleich 2011 vorgestellt.

In dem von der Stiftung Warentest durchgeführten Skitest wurden diverse Skitypen untersucht, von Cruisern für den Freizeitbedarf bis hin zu langen Sportskis, Nowax-Ski, Wax-Ski sowie auch Skating-Ski, um die gesamte Produktbandbreite abzudecken. Um die Ski auch auf ihre Alltagstauglichkeit zu überprüfen, wurden die Testläufe sowohl von Amateurläufern als auch von professionellen Skilangläufern durchgeführt. So konnten Handhabung und Fahrkomfort auch für ungeübte Fahrer getestet werden.

Gute Beurteilungen für alle Marken

Alle Skitypen konnten den Anforderungen der Testläufe gut bis sehr gut standhalten und wiesen keine schwerwiegenderen Mängel auf. Zusätzlich zu den Probefahrten in Skiparcours wurden auch Belastungstests durchgeführt, bei denen die Ski einem Mehrfachen des Durchschnittsgewichts eines Läufers ausgesetzt wurden. Auch bei diesem Versuch schnitten alle Langlaufski mit guten Bewertungen ab und konnten der hohen Belastung problemlos standhalten.

In der Gruppe der Wax-Ski bewährten sich die Marken Atomic, Fischer und Salomon. Wax-Ski sind mit Klebewachs beschichtete Ski, die einen besseren Halt im Schnee garantieren sollen. Die Ski der Marke Salomon sind hierbei aufgrund ihres günstigen Preises besonders zu empfehlen. Auch bei den Freizeitcruisern liegen die Hersteller Salomon und Fischer ganz vorn. Bei diesem Duell konnten sich jedoch die Ski der Marke Fischer bewähren, da sie ein um eine halbe Note besseres Ergebnis als die Produkte von Salomon erzielten.

In den anderen Skikategorien waren die Qualitätsunterschiede sogar noch geringer. Im Bereich der Nowax-Ski lagen die Kaufpreise und Bewertungsnoten so eng beieinander, dass kein eindeutiger Favorit ermittelt werden konnte. Und auch in der Kategorie der Skating-Skis lagen nur minimale Bewertungsunterschiede vor.

Als Gesamtsieger im Bereich der Skiproduktion ging die Marke Fischer aus dem Vergleich hervor, da sie bei allen Skitypen ein hohes Maß an Qualität, sehr guten Laufeigenschaften und angemessenen Kaufpreisen bietet.Auch bei den Kriterien Verarbeitung und Haltbarkeit überzeugte Fischer und erhielt als ,,schlechteste” Bewertung die Note gut. Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Fischer-Cruiser Orbiter zu Teil, welcher hervorragende Laufeigenschaften aufweist, einfach zu steuern ist und trotzdem mit Nowax-Ski und Wax-Skis mithalten kann.

Posted in Anbietervergleiche, Produktvergleich | Tagged , , | Kommentare deaktiviert

Winterurlaub – das Wichtigste für Unterwegs

Für manche ist der Winter die schönste der vier Jahreszeiten. Denn sie bedeutet Action, Tempo und Spaß. Am besten kann man all dies natürlich bei einem kurvenreichen Winterurlaub mit Ski oder Snowboard und vielen Freunden in den schönsten Bergregionen Europas erleben. Denn vor allem in der Gruppe teilt man nicht nur die Kosten für Unterkunft und Transport, sondern vor allem den Spaß und die Erlebnisse. Dabei sollten manche Dinge im Gepäck nicht fehlen, damit man sich vor Ort nur noch um das Vergnügen zu kümmern braucht.

Das Wichtigste natürlich ist die Ausrüstung: Ski bzw. Snowboard, Schuhe, Skistöcke, dicke Socken, Sonnenbrille und Wachs. Wärmende Mützen, Schals und Handschuhe sollten möglichst in größerer Anzahl eingepackt werden. Denn im Falle eines dreckigen oder durchnässten Equipments möchte man natürlich nicht frieren. Ein kleines, jedoch nicht unwichtiges Detail ist der Zip für den Skipass. Neben den warmen Funktionssachen stecken natürlich auch heiße Ausgeh-Kombis im Koffer. Schließlich möchte man am Abend, auf der anderen Piste, auch einmal zeigen, was man so unter den den dicken Sachen versteckt hat.

Auch bei den Hygiene-Artikeln sollte man darauf achten, dem Urlaub angemessen zu packen. Die Haut wird bei einem Winterurlaub sehr beansprucht. Draußen ist es eisig kalt, drinnen aufgeheizt. Unter den Klamotten schwitzt man und im Hotel oder der Skihütte trocknet die Heizungsluft die Haut aus. Daher empfiehlt es sich, die Haut täglich zu pflegen. Im Gesicht nutzt man morgens eine reichhaltige Gesichtscreme mit Sonnenschutz, die die empfindliche Haut vor der Kälte und Sonne schützt. Am Abend gibt man ihr Feuchtigkeit. Auch die Lippen werden mit einer Lippenpflege behandelt, damit sie nicht rau werden und reißen. Und auch hier muss unbedingt ein Lichtschutzfaktor enthalten sein – im besten Falle ein sehr hoher.

Eine kleine Reiseapotheke ist für den Urlaub in den Bergen ebenfalls unerlässlich. Dort gehören neben Pflaster, Schere und Mullbinde ein Schmerz- und Fiebermittel, Erkältungsmedikamente und Kopfschmerztabletten hinein. Denn spätestens nach einer durchzechten Nacht weiß man, warum diese im Gepäck sind.

Zu guter Letzt bietet sich etwas auditives Entertainment in Form eines MP3-Players für den Winterurlaub an. Denn nichts bringt mehr Spaß, als über den Schnee zu jagen und dabei die Lieblingsmusik im Ohr zu haben.

Posted in Tipps & Tricks | Tagged | Kommentare deaktiviert

Immer höhere Strompreise: Was taugen intelligente Stromsysteme?

Was in sanierten Häusern und Neubauten bereits Pflicht ist, soll nun noch für ein viel größeres Publikum attraktiv werden: Sogenannte intelligente Stromzähler informieren den Verbraucher zu Hause über den gegenwärtigen Stromverbrauch und den niedrigsten verfügbaren Tarif. Dazu passend werden Geräte installiert, die sich selbst anschalten, um so den günstigsten Tarif abzufangen. Doch wie sinnvoll diese Systeme wirklich sind, untersuchten vor einiger Zeit Energie- und Verbraucherexperten, die dem Magazin Stern erläuterten, ob Verbraucher damit wirklich sparen können.

Die Idee, die hinter den neuen Systemen steckt, ist es, möglichst viel grünen Strom zu nutzen. Mit Hilfe der sogenannten Smart Meter, wie beispielsweise von der Firma Landis und Gyr, sollen sie den Verbrauch der Kunden messen. So soll der Bedarf besser kalkuliert werden können und die Auslastung des Netzes somit verbessert werden. Im Austausch werden Daten an den Verbraucher übermittelt, wenn der Strom gerade besonders günstig ist, etwa weil aufgrund starker Winde viel produziert werden kann. Zudem können Geräte, wie Spül- oder Waschmaschinen diverser Hersteller, diese Informationen nutzen. Sie springen an, wenn die Preise niedrig sind. Dies ist vor allem nachts der Fall, da dann die Nachfrage am geringsten ist. Da Strompreise zukünftig stärker variieren werden, sind Smart Meter ein geeignetes Mittel, um darauf zu reagieren, so der Landis und Gyr-Geschäftsführer Peter Heuell.

Doch der Energieexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, Eckhard Brenner, fürchtet eine Durchleuchtung des Verbrauchers. Um das zu verhindern, dürfen nicht die Daten der Einzelhaushalte gespeichert werden. Er fürchtet, dass aufgrund des aktuellen Trends hin zu erneuerbaren Energien mit diesem Schlagwort viele technologische Neuerungen legitimiert werden. Denn die Integration grüner Energien macht es nicht erforderlich, gleichzeitig alles über die Kunden zu wissen.

Doch dies sieht die EU anders. Laut ihrem Willen sollen bis 2020 80 Prozent der strombeziehenden Haushalte über einen intelligenten Stromzähler verfügen. Seit 2010 ist der Zähler, der zwischen 50 und 100 Euro kostet, schon Pflicht in sanierten oder neugebauten Häusern. Doch bei den Tarifen beobachten Experten, wie Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund, bereits Preissteigerungen. Auch Brenner hält die neuen Systeme für wenig praktikabel, denn wer will schon mitten in der Nacht aufstehen, um die Wäsche zu trocknen? Er empfiehlt Stromkunden stattdessen, auf energiesparende Geräte zu setzen.

Posted in Preisvergleiche, Produktvergleich | Tagged , , | Kommentare deaktiviert