Handy-Tarif für Zuhause kann Festnetzanschluss noch nicht verdrängen

Das Handy ist aus dem Alltag fast nicht mehr wegzudenken und für viele Menschen ein ständiger Begleiter. Seit längerem kann es auch als Ersatz für einen Festnetzanschluss dienen, wenn man einen Handy-Tarif für Zuhause nutzt. Das Telekommunikationsunternehmen O2 führte die so genannte Homezone bereits 1999 ein und sie hat sich als ein beliebtes Modell erwiesen. Mittlerweile bieten auch andere große Netzprovider wie Vodafone, T-Mobile und E-Plus diesen Tarif an. Allen gemeinsam ist, dass man zusätzlich zu seiner Handynummer eine Festnetznummer erhält, unter der man innerhalb eines bestimmten, vorher festgelegten, Umkreises erreichbar ist und von dort aus auch selbst zu Festnetzpreisen telefonieren kann. Obwohl viele Personen mittlerweile einen Handy-Tarif für Zuhause besitzen, möchten sie trotzdem nicht auf ihren Festnetzanschluss verzichten. Und das hat auch gute Gründe.

Zum einen geht ein Festnetzvertrag häufig auch mit einer Telefon- und Internetflatrate einher, welche viele Bürger nicht missen möchten. Bisher gibt es noch keine kostengünstigere Möglichkeit, um schnell im Web surfen zu können. Mit Surfsticks oder einer Internetflatrate für das Smartphone kann man zwar auch bequem das Internet nutzen, doch haben diese meistens Beschränkungen bei der Höhe der monatlich nutzbaren Megabytes. Auch der Radius, indem man von seiner Festnetznummer Nutzen ziehen kann, ist häufig auf einen halben bis zwei Kilometer beschränkt. Hält man sich außerhalb dieser Zone auf, zahlt man den normalen Handytarif und ist auch nur unter seiner Mobiltelefonnummer erreichbar. Außerdem muss man bei den meisten Anbietern einen Aufpreis von etwa fünf Euro monatlich für die gesonderte Festnetz-Rufnummer zahlen. Auch der einwandfreie Empfang ist im Vergleich zu einem konventionellen Festnetzanschluss nicht immer gesichert. Positiv ist jedoch, dass man selbst bestimmen kann, wo sich seine Homezone befindet – sie muss also nicht notgedrungen dort sein, wo man wohnt, sondern kann sich auch am Arbeitsort befinden. Freunde können einen dort also unter der Festnetznummer erreichen.

Da die Netzbetreiber aber mittlerweile immer mehr vorteilhafte Handyflatrates anbieten, mit denen man ins Mobil- und Festnetz anrufen kann, könnte ein reiner Homezone-Tarif bald zum Auslaufmodell gehören. Möchte man die beste und günstigste Lösung für sich finden, sollte man die Kosten einer Flatrate mit denen für einen Handy-Tarif für Zuhause vergleichen. Anbieter wie Vodafone und O2 kombinieren die Festnetznummer mittlerweile mit einer Flatrate, sodass man von beidem profitieren kann. Bei Vodafone beispielsweise kann man mit der sogenannten Zuhause Flatrate für 15 Euro monatlich unbegrenzt ins Netz des Telefonanbieters telefonieren und erhält dazu auch noch eine Festnetznummer.

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Schon früh den Umgang mit Geld lernen – Girokonten für den Nachwuchs

Viele Kinder hüten ihr Taschengeld wie einen Schatz und haben oft einen ganz besonderen Platz für ihr Sparschwein. Wenn sie dann älter werden, wollen sie meistens ganz wie die Erwachsenen ein eigenes Bankkonto haben, ihr Geld selbst vom Automaten abheben und Kontoauszüge holen. Ein Girokonto für Kinder und Jugendliche wird von vielen Kreditinstituten mit speziellen Konditionen angeboten, damit der Nachwuchs schon frühzeitig den verantwortungsvollen Umgang mit seinen Finanzen lernt. Außerdem gibt es häufig kleine Willkommensgeschenke, die die Entscheidung für eine Bank leichter machen sollen.

Zuerst einmal ist bei Minderjährigen das Einverständnis der Eltern zu diesem Konto notwendig. Diese Zustimmung geben die Erziehungsberechtigten mit ihren Unterschriften. Einfach so kann also kein Kind ein Girokonto eröffnen. Der Sprössling sollte zudem mindestens sieben Jahre alt sein, wenn das erste Konto eröffnet wird, denn erst dann ist er vor dem Gesetz zumindest eingeschränkt geschäftsfähig.

Grundsätzlich sollten Eltern die Angebote der Banken für ein Girokonto für ihren Nachwuchs vergleichen, denn es gibt teils deutliche Unterschiede bei der Zinshöhe und eventuell anfallenden Kosten. Bei vielen Kreditinstituten ist das Jugendkonto kostenlos. Dennoch locken manche Banken mit Extras, für die ein kleiner monatlicher Betrag anfallen könnte. Dazu zählen Versicherungen für das Handy oder Ermäßigungen bei Kinobesuchen und Fastfoodketten. Allerdings rechnen sich die Extrabeiträge für Vergünstigungen häufig nicht und auch in den Versicherungsangeboten verstecken sich einige Fallstricke. Somit sollten solche vermeintlich nützlichen Extras vor dem Anlegen eines Jugendkontos genauer unter die Lupe genommen werden. Eltern sollten außerdem darauf achten, dass für die Bankkarte, mit der der Sprössling Zugriff auf Bargeld und Kontoauszüge bekommt, keine Gebühren anfallen.

Ein Girokonto für Kinder und Jugendliche hat bei den meisten Anbietern jedoch den Vorteil, dass es hohe Guthabenzinsen von manchmal mehr als vier Prozent bietet. Es gibt jedoch eine Obergrenze für das Kapital auf dem Konto, die häufig bei 500 Euro liegt. Dadurch soll unter anderem verhindert werden, dass die Eltern von den hohen Zinsen profitieren und ein Jugendkonto nur zum eigenen Vorteil eröffnen. Damit der Nachwuchs nicht leichtsinnig mit seinem Geld umgeht oder sogar Schulden macht, für die die Eltern einstehen müssen, handelt es sich bei diesen Girokonten um reine Guthabenkonten. Über mehr Kapital, als auf dem Konto vorhanden ist, kann daher nicht verfügt werden.

Mit einem Girokonto für Kinder und Jugendliche können Eltern alles in allem nicht viel falsch machen. Sie sollten jedoch darauf achten, dass sie nicht allzu frühzeitig langfristige Bindungen mit der Bank eingehen, zum Beispiel in Form eines Bausparvertrags. Denn vor allem in jungen Jahren können sich die Lebensumstände und Bedürfnisse noch häufig ändern. Außerdem sollte hinterfragt werden, was mit dem Jugendkonto passiert, wenn das Kind volljährig wird. Im besten Fall bleiben dessen Konditionen auch noch während der Berufsausbildung oder des Studiums erhalten. Wenn dies nicht der Fall ist, kann es sein, dass plötzlich Gebühren für den einst kostenlosen Service abgezogen werden.

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Ökostrom – wie erkennt man gute Tarife?

Strom aus Atomenergie ist bei vielen Verbrauchern out, Elektrizität aus erneuerbaren Energien erfreut sich hingegen zunehmender Beliebtheit. Doch wenn sie Tarife der Anbieter von Ökostrom vergleichen wollen, sind viele Menschen oft verunsichert. Man will Umweltbewusstsein zeigen und gleichzeitig nicht zu viel bezahlen. Stiftung Warentest hat sich daher jetzt dieser Problematik angenommen und 19 Ökostromangebote verglichen. Dabei wurden nur Anbieter berücksichtigt, deren Strom wirklich zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien hergestellt wird, denn manchmal gibt es auch Angebote, bei denen Ökostrom und Elektrizität zu mehr oder weniger großen Teilen aus Quellen wie Atom- und Braunkohlekraftwerken stammt.

Wichtig war den Testern außerdem die Laufzeit der jeweiligen Verträge. Hierbei wurde kein Anbieter in den Vergleich aufgenommen, an den man sich länger als ein halbes Jahr vertraglich binden muss. Dies macht es den Kunden nämlich leichter, im Zweifelsfrei recht kurzfristig zu einem besseren und günstigeren Tarif zu wechseln. Optimal sind außerdem kurze Kündigungsfristen von bestenfalls nur vier Wochen. Bei längeren Fristen kann es vorkommen, dass man diese nicht einhält und sich Verträge somit automatisch verlängern. Bei einem Ökostrom-Vergleich sollte man außerdem besonders darauf achten, dass man eine Preisgarantie von mindestens einem Jahr erhält und zudem bei Preiserhöhungen ein spezielles Kündigungsrecht hat. Verzichten sollte man auf Angebote mit Vorkasse. Sollte der Stromanbieter Pleite gehen, besteht dann nämlich die Gefahr, dass man sein Geld nicht zurückerhält.

Möchte man mit seiner Entscheidung für Ökostrom wirkliches Umweltbewusstsein beweisen, sollte man auch darauf achten, inwieweit sich ein Anbieter für den Ausbau von erneuerbaren Energien einsetzt. Dies wird durch die so genannte Zubauwirkung sichergestellt. Das bedeutet, dass ein Stromanbieter den Neubau von Ökostromkraftwerken fördert und somit eine Verbreitung der umweltschonenden Energien vorantreibt. Es kann aber auch heißen, dass der Anbieter seinen Strom zumindest aus Anlagen bezieht, die ein gewisses Alter nicht übersteigen. Dies wird durch Labels von Grüner Strom oder Ok-power zertifiziert. Von Vorteil ist es außerdem, wenn sich ein Unternehmen auch darüber hinaus dafür einsetzt, dass seine Kunden Energie sparen. Dieses Engagement kann von einer Sanierungs- und Modernisierungsberatung und einem Elektroauto-Carsharing-Angebot wie bei Greenpeace Energy bis zur Installation von Mini-Blockheizkraftwerken bei Lichtblick reichen. Anbieter, die von Stiftung Warentest als empfehlenswert eingestuft wurden, sind Lichtblick, Naturstrom und EWS Schönau. Preislich unterscheiden sich die Anbieter von Ökostrom nicht gravierend. Als Richtlinie werden etwa 800 Euro für 3.000 Kilowattstunden genannt. Im Vergleich zu den Kosten für Strom aus anderen Energiequellen gar nicht mal so schlecht – und ein gutes Gewissen gibt es obendrauf auch noch dazu.

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Kostenloser und legaler Filmgenuss im Web

Für Liebhaber von Filmen und Fernsehserien ist das Internet sehr verlockend. Schließlich kann man dort Kinofilme online ansehen und das zumeist kostenlos. Das Streaming dieser Videos erfreut sich derzeit großer Beliebtheit. Wer die Fernsehausstrahlung nicht abwarten kann, findet natürlich auch aktuelle internationale TV-Serien online. Der Haken an der Sache ist, dass viele dieser Angebote illegal sind und die meisten Nutzer sich dabei auch nicht ganz wohl fühlen. Dieses Gefühl wird dadurch bestärkt, dass derzeit immer mehr dieser rechtswidrigen Anbieter von nagelneuen Blockbustern von der Polizei aufgespürt und ihre Portale abgeschaltet wurden. Niemand möchte schließlich einen Gerichtsbeschluss ins Haus bekommen und mehrere tausend Euro zahlen, weil anhand der IP-Adresse nachgewiesen wurde, dass man sich illegaler Downloads bedient hat. Doch es gibt auch einige Plattformen, auf denen man ganz legal Filme und Serien kostenlos anschauen kann. Diese sind meistens durch Werbung finanziert. Das Angebot ist natürlich nicht so groß wie bei kostenpflichtigen rechtmäßigen Providern oder bei der illegalen Konkurrenz. Trotzdem findet man dort einige Perlen und kann sich die Zeit gut vertreiben.

Viele Fernsehsender bieten mittlerweile ein großes Angebot ihrer aktuellen Produktionen im Internet an, wo sie für eine gewisse Zeit kostenlos abrufbar sind. Wer vor allem amerikanische Filme mag, der wird hingegen unter anderem bei MSN Movies und Bild.de fündig. Dort gibt es zwar keine aktuellen Kinofilme online zu sehen, sondern eher unbekannte und ältere Filme, doch ein paar unterhaltsame Videos sind auch dort vorhanden. Bei MSN Movie warten zum Beispiel der Actionfilm „Gefährliche Brandung 2“, die Komödie „Everybody’s Famous“ oder der Liebesfilm „Gefühl und Verführung“ mit Liv Tyler. Auch für Kinder gibt es dort einige schöne Serien und Filme. Wer Horrorfilme mag, kann sich auf Bild.de den Klassiker „Halloween“ ansehen. Eine große Auswahl an kostenfreien Filmen, Dokumentationen, Serien und Konzertaufnahmen bietet auch das Internetportal MyVideo. Auf Filmfans warten unter anderem „2012 – Doomsday“, „School of Life“ oder „Hostage – Entführt“. Auch eine große Auswahl an Musikclips wartet dort auf die Nutzer.

Selbst Klassiker, die man lange nicht mehr gesehen hat und die schon völlig in Vergessenheit geraten waren, findet man im Internet kostenlos und legal wieder. Auf der Plattform Archive.org kann man sich die Filme, deren Urheberrechte abgelaufen sind, sogar herunterladen – meistens in ihrer Originalsprache mit Untertiteln. Dort wartet unter anderem „Plan 9 from Outer Space“, welcher als einer der schlechtesten Filme aller Zeiten gilt und daher erst recht gesehen werden sollte. Auch „Nosferatu“ und „Popeye“-Trickfilme werden von diesem Archiv angeboten. Es lohnt sich also, einmal die Angebote der verschiedenen Plattformen genauer zu betrachten, denn dort kann jeder Filmfan fündig werden.

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Neue Internet-Versicherung schützt bei Datendiebstahl

Wenn man online etwas kauft und zur Zahlungsabwicklung seine Kreditkarten- oder Kontodetails angibt, beschleicht einen häufig ein mulmiges Gefühl. Nur ungern gibt man schließlich seine persönlichen Daten in den Weiten des Internets preis, wo sich gern auch Betrüger tummeln, die sich mit allerlei Tricks, wie Trojanern, Phishing oder krimineller Software, Zugriff auf diese sensiblen Daten verschaffen können. Bisher gab es keinen Versicherungsschutz für den Fall, dass man Opfer eines Online-Betrugs geworden ist und dadurch Geld verloren hat. Der Netzbetreiber Telefónica Germany, zu dem unter anderem O2 gehört, hat sich nun jedoch dieser Marktlücke angenommen und bietet seit kurzem eine Internet-Versicherung an.

Für fünf Euro pro Monat können sich O2-Kunden mit Prepaid-Karten und Postpaid-Verträgen gegen kriminelle Machenschaften im Internet versichern. Abgedeckt werden von der Internet-Versicherung unter anderem Schäden durch Datenmissbrauch, zum Beispiel wenn ein Betrüger sich illegal Zugang auf das Konto beschafft hat. Die Deckungssumme hierbei beträgt bis zu 10.000 Euro. Auch bei Online-Einkäufen ist man mit der Internet-Versicherung im Vergleich zu anderen Policen gut geschützt. Je nach Fall werden zwischen 100 bis maximal 500 Euro erstattet. Die Versicherung zahlt auch bis zu 200 Euro, wenn die Hardware, die von Telefónica bereitgestellt wurde, gestohlen oder beschädigt wurde. Pro Jahr begleicht die Versicherung jedoch höchstens zwei Schäden, die dem Kunden durch Internet-Kriminalität entstanden sind.

Ein Vorteil der Versicherung von Telefónica ist, dass nicht nur der Versicherte selbst, sondern auch bis zu sechs Mitglieder seiner Familie von dem Versicherungsschutz profitieren können. Zudem steht den Kunden eine Hilfshotline zur Verfügung, die man zu jeder Zeit kostenfrei erreichen kann. Die Versicherung ist außerdem monatlich kündbar. Kosten und Nutzen der Internet-Versicherung muss jeder Versicherungsnehmer für sich selbst abwägen. Die Grundidee, eine Versicherung gegen die sich immer weiter verbreitende Kriminalität im Internet anzubieten, ist jedoch sehr gut und sollte in Zukunft noch einige Nachahmer finden. Für die zahlreichen Internetnutzer kann dies nur von Vorteil sein und vermittelt ein besseres Gefühl beim täglichen Surfen.

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Unentbehrlich für Vermieter: Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Dass eine Haftpflichtversicherung zum Grundbedarf einer Person gehört, ist fast jedem klar, denn sie kommt für Schäden auf, die man anderen Personen fahrlässig zufügt. Dazu zählt zum Beispiel, wenn man aus Versehen den Teppich eines Freundes mit Rotwein ruiniert oder wenn jemand vor dem eigenen Haus stürzt, weil man noch keinen Schnee geschoben hat. Häufig genügt eine private Haftpflichtversicherung gegen Schadensersatzansprüche. In einigen Fällen wird jedoch eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht benötigt, um wirklich ausreichend abgesichert zu sein.

Zu diesen Personen zählen neben Vermietern und Eignern von unbebauten Grundstücken auch Eigentümergemeinschaften. Letztere entstehen, wenn ein Wohnhaus mehrere Eigentümer hat. Dies ist der Fall bei Mehrfamilienhäusern oder Besitzern von Eigentumswohnungen innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Wenn es zu Schäden bei Dritten kommt, die durch das Grundstück oder das Haus verursacht wurden, deckt die Privathaftpflicht diese möglicherweise nicht ab. Eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht ist daher in diesem Rahmen nötig und deckt auch Haftungsrisiken ab, die durch Gemeinschaftseigentum entstehen. Sie springt unter anderem dann ein, wenn der Eigentümer fahrlässig war und beispielsweise den Gehweg nicht von Eisglätte befreit hat. Auch wenn ein Gebäude nicht ordnungsgemäß instand gehalten wurde und sich zum Beispiel Dachziegel oder Teile von der Fassade lösen und jemand dadurch zu Schaden kommt, zahlt die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. Sie übernimmt die Kosten für medizinische Behandlungen, Arbeitsausfälle und auch lebenslange Renten. In einigen Fällen, beispielsweise bei überhöhten Forderungen nach Schadenersatz, werden auch Prozesskosten gezahlt. Müsste man als Hauseigentümer diese Ausgaben allein bewältigen, würde man schnell hohe Schulden anhäufen, die in die Millionen gehen können.

Die Tarife für diese Haftpflichtpolice sind in vielen Fällen gar nicht so hoch, wenn man bedenkt, welche Geldbeträge sie im Ernstfall übernimmt. Je nach Größe des Grundstücks oder Hauses kann man bereits ab 30 Euro jährlich einen ausreichenden Schutz erhalten, der nicht zwangsweise geringer ausfallen muss als bei einer Police, für die man 100 Euro mehr zahlt. Um die beste Versicherung für sich zu finden, sollte man daher verschiedene Angebote für eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht vergleichen. Wohnungseigentümergemeinschaften erhalten von vielen Versicherungen zudem spezielle Tarife, die häufig besonders günstige Konditionen beinhalten. Um zu erfahren, ob man auch als Besitzer einer Eigentumswohnung ausreichend versichert ist, sollte man sich bei seinem Immobilienverwalter erkundigen, welcher Versicherungsschutz vorhanden ist.

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Smart-TV-Geräte – die Allrounder für das Wohnzimmer

Endlich im Internet surfen, telefonieren, Fotos und Videos ansehen und dazu auch noch das ganz normale Fernsehprogramm verfolgen – all das ist nun mit einem einzigen Fernsehgerät möglich, ohne dass man dafür mit verschiedenen Fernbedienungen hantieren muss. Smart-TV heißt das Zauberwort, welches die Zukunft im Multimediabereich einläuten soll und die Nutzung mehrerer Geräte, wie Computer, Handy oder DVD-Player, überflüssig machen soll. Was also kann ein Smart-TV im Vergleich zu herkömmlichen Fernsehapparaten?

Ein hervorstechendes Merkmal dieser Geräte ist wohl ihre Internetfähigkeit, denn dank dieser kann der Verbraucher viele Funktionen nutzen. So können Filme und Serien direkt von Online-Videotheken auf den Fernseher geholt werden, ohne dafür den Weg über Computer oder Festplatten gehen zu müssen. Auch die Mediatheken der verschiedenen TV-Sender, in denen oft eine große Auswahl ihres aktuellen Fernsehprogramms abrufbar ist, lassen sich so optimal nutzen. Die Websites müssen jedoch speziell für Smart-TV umgewandelt werden, denn ansonsten ließe sich die Schrift schlecht lesen und auch die Orientierung im Menü wäre umständlich. Zudem bietet jeder Hersteller nur eine bestimmte Auswahl an nutzbaren Internetseiten an. Mit dem Toshiba RL838G kann man zum Beispiel nur auf den Filmdienst Viewster zurückgreifen Ein LG LW579S hingegen führt den Nutzer zur Maxdome-Videothek. Wer sich einen der smarten Fernseher kaufen will, sollte daher die Herstellerangaben beachten.

Das Angebot der Internetseiten ist zwar scheinbar noch nicht ganz ausgereift, doch mit Apps, die ähnlich wie bei einem Smartphone auf dem TV-Gerät installiert werden können, lassen sich viele Funktionen hinzugewinnen. Mit ihnen kann man skypen und twittern oder sich die Wettervorhersagen direkt auf das Smart-TV holen. Um seine Internetverbindung optimal zu nutzen, sollte man ein Kabelnetzwerk statt W-LAN nutzen. Auf diesem Wege kann man auch den PC mit dem Fernsehgerät verbinden und somit zentral auf seine Fotos und Videos sowie Musik zugreifen. Auch auf einen stark verbesserten Videotext, jetzt Hybrid broadcast broadband Television (HbbTV) genannt, muss der Anwender nicht verzichten. Über HbbTV kann man dann nicht nur auf den herkömmlichen Videotext zugreifen, sondern auch die Mediatheken der Sender ansteuern und sich zusätzliche Informationen zum laufenden Programm einholen. Auch Aufnahmen mit einer USB-Festplatte sind bei diesem Allrounder möglich. Hier sind die Möglichkeiten allerdings je nach Hersteller unterschiedlich. So kann man beispielsweise bei einem Gerät von Philipps eine Aufnahme nur starten, wenn man gerade mit dem Internet verbunden ist. Ein positives Kriterium ist jedoch der Preis, denn schon für weit unter 1.000 Euro kann man ein Smart-TV-Gerät bekommen. Da das Angebot an Internetseiten und Apps sicher bald erweitert wird, steht einer rosigen Zukunft für die Multimedia-Geräte eigentlich nichts mehr im Wege.

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Die Deutschen im Kaufrausch: Welche Produkte sind beliebt?

In den letzten Jahren nahmen negative Meldungen zur Finanzwelt wegen der weltweiten Finanzkrise und der Schwierigkeiten im Euroraum zu. Man sollte meinen, dass dies auch das Konsumverhalten der Bürger beeinflusst und sie sich mit dem Kauf neuer Produkte zurückhalten. Doch die deutschen Verbraucher scheinen Sorgen um die Konjunktur bisher wenig zu stören, denn sie investieren in Neuanschaffungen wie schon lange nicht mehr. Gründe für den Kaufrausch sind das steigende Lohn- und niedrige Zinsniveau sowie die zunehmenden Beschäftigungszahlen. Für den wirtschaftlichen Aufschwung ist das Konsumverhalten natürlich positiv, denn wo viel gekauft wird, da müssen auch Güter produziert werden, was wiederum neue Arbeitsplätze schafft. Die Sorge, die Anstellung zu verlieren, scheint ebenfalls gering zu sein, sodass die Bürger derzeit ohne schlechtes Gewissen in Neuanschaffungen investieren.

Die Deutschen kaufen jedoch nicht wahllos ein, sondern interessieren sich derzeit vor allem für langlebige Konsumgüter – also eine Investition in Sachwerte statt in eventuell unsichere Geldanlagen. Dass die Deutschen erst Produkte vergleichen und die besten Angebote suchen, bevor sie sie kaufen, ist dabei fast schon selbstverständlich. Ganz oben auf der Einkaufsliste standen im letzten Jahr Möbel, denn diese sind eine Anschaffung, die man für mehrere Jahre tätigt. Vor allem Küchen- und Wohnmobiliar waren hierbei bisher sehr beliebt. Der Trend geht zudem hin zu hochwertigen Artikeln. Dies geht unter anderem aus einem Bericht der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor, welcher eine Orientierung der Konsumenten hin zu Qualitätswaren und weg von extrem günstigen und minderwertigen Erzeugnissen feststellt.

Weitere Produkte, die zurzeit hoch im Kurs stehen, sind elektronische Geräte wie Tablet-Computer und Smartphones. Die Nachfrage nach Flachbildfernsehern hat hingegen nachgelassen, da der Markt zunehmend gesättigt ist. Die Autoindustrie konnte sich ebenfalls über eine zunehmende Nachfrage im Jahr 2011 freuen. Die Zahl der Neuzulassungen nahm letztes Jahr um neun Prozent zu, wie vom Kraftfahrt-Bundesamt zu hören ist. Und auch die Juweliere profitieren vom momentanen Kaufrausch der Deutschen. Trotz steigender Rohstoffkosten und somit höherer Preise für Schmuck legen die Verbraucher ihr Geld anscheinend zunehmend lieber in Juwelierwaren an, als es auf die Bank zu bringen. Ob das Konsumverhalten 2012 ähnlich wie im Vorjahr sein wird, bleibt abzuwarten. Bisher ist jedoch noch keine Veränderung am Kaufverhalten der Bundesbürger zu beobachten. Sollte der Boom jedoch anhalten, so ist dies ein positives Signal für die deutsche Wirtschaft.

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Gegenstands-Schutz für Smartphone, Schmuck & Co.: Lohnt sich diese Versicherung?

Seine persönlichen Dinge möchte man nicht verlieren und sollte es doch so sein, dann will man wenigstens ihren materiellen Wert ersetzt bekommen. Vor allem wertvolle und seltene Stücke möchte man daher gut versichert wissen. In den letzten Jahren wurden beispielsweise Smartphones und Tablet-PCs immer beliebter. Da diese auch recht teuer sind, schmerzt eine Verlust oder ein Schaden natürlich besonders. Doch auch hochwertige Musikinstrumente und edlen Schmuck möchte man häufig besonders gut absichern. Eine Hausratversicherung deckt bereits viele mögliche Ursachen ab, durch die Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen Schaden zugefügt werden kann. So werden beispielsweise die Kosten für Beschädigungen durch Wasser, Feuer, Vandalismus oder Einbruch übernommen. Trotzdem bietet die Ergo Direkt Versicherung nun auch eine Einzelstück-Versicherung an. Stiftung Warentest hat daher kürzlich untersucht, inwiefern sich diese überhaupt lohnt und wann darauf verzichtet werden kann.

Einer Hausratversicherung ist die Einzelstück-Versicherung im Vergleich gar nicht so unähnlich. Sie zahlt auch dann, wenn der versicherte Gegenstand durch Einbruch verloren geht oder durch Hagel und andere Witterungsschäden in Mitleidenschaft gezogen wird. Zusätzlich kommt sie allerdings auch dafür auf, wenn man einen Schaden unabsichtlich selbst verursacht hat. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn man das Smartphone fallen lässt. Die Versicherung springt ebenso ein, wenn einem der Gegenstand durch einen einfachen Diebstahl entwendet wird. Der Versicherungsumfang ist also höher als bei einer normalen Hausratversicherung. Grundsätzlich sind alle Objekte, die sich im Privatbesitz befinden, mit einer Einzelstück-Versicherung versicherbar. Ihren Marktpreis muss man gegenüber der Versicherung durch ein Gutachten oder einen Beleg nachweisen, um die Versicherungssumme festlegen zu können. Bei vielen Gegenständen sollte der Kauf außerdem noch nicht lange zurückliegen.

Die Experten der Stiftung Warentest raten dazu, vorher genau zu überlegen, ob sich diese Police finanziell wirklich lohnt. Vor allem bei Smartphones sollte deren Wertverlust in die Berechnungen mit einbezogen und die Versicherungskosten gegengerechnet werden. Pro Jahr können hierbei zum Beispiel 60 Euro für die Einzelstück-Versicherung fällig werden. Besitzt man sein Smartphone mehr als zwei oder drei Jahre und dessen Versicherungswert sinkt in dieser Zeit auf 200 Euro, so bekommt man letztendlich kaum mehr Geld zurück, als man in die Versicherung investiert hat. Bei teurem Schmuck kann sich diese Police hingegen lohnen, denn dieser unterliegt in der Regel keinem Wertverlust. Jedoch sind die Beiträge hierbei noch viel höher und man kann, je nach Marktpreis des Gegenstands, mit 300 Euro und mehr pro Jahr für die Einzelstück-Versicherung rechnen. Versicherungskunden sollten daher vorab genau überschlagen, inwiefern sich diese Police für sie rentiert und ob sie das gleiche Geld nicht auch in eine sehr gute Hausratversicherung mit Zusatzpolicen investieren möchten, die nicht nur Einzelstücke, sondern alle Dinge im Haushalt ausreichend versichert.

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Breitband für alle? Derzeit noch eine Zukunftsvision …

Ohne Internet funktioniert heutzutage fast gar nichts mehr. Immer mehr alltägliche Dinge erledigt man online – sei es der Einkauf, die Korrespondenz oder das Schauen von Filmen. Dafür ist jedoch eine immer höhere Netzleistung nötig, denn mit einem 56-kbit/s-Modem, wie es noch vor zehn Jahren gebräuchlich war, kann man kaum mehr tun, als einfache Websites anzuschauen – und selbst das wird häufig zur Geduldsprobe. Zunehmend wird die Schnelligkeit der Datenautobahn auch ein entscheidender Wirtschaftsfaktor für viele Standorte. Denn wer am Ball bleiben will, der muss auch gut vernetzt sein. Die Bundesregierung fordert daher schon seit einigen Jahren Breitband-Internet mit schnellen Übertragungsraten für alle Bundesbürger und wollte dies auch gesetzlich verankern. Doch vor kurzem wurde das Vorhaben, die Telekommunikationsunternehmen zum flächendeckenden Ausbau von schnellem Internet bis 2018 zu verpflichten, auf Eis gelegt. Vor allem die FDP setzt darauf, dass der Markt sich selbst reguliert und eine gesetzliche Verpflichtung daher nicht nötig sei.

Dabei ist eine Verbesserung der Bedingungen für Breitband-Internet durchaus nötig, denn in vielen Regionen Deutschlands – vor allem auf dem Land – herrschen oft noch gravierende Mängel und ein DSL-Anschluss ist nicht möglich. Dort müssen die Bürger oftmals auf Surfsticks zurückgreifen, um eine akzeptable Internetverbindung zu erhalten. Gerade in diesen Gebieten sollte die Telekom mit der Modernisierung ihres Netzes beginnen und möglichst in Glasfaserkabel investieren. Doch bisher sind diese nur in wenigen Städten, wie zum Beispiel in Hannover oder Offenburg, und dort auch nur in ausgewählten Stadtteilen geplant. Diese Entscheidung trifft der Konzern in Bezug auf die Nachfrage nach Glasfaserkabeln. Nur wenn zehn Prozent der Haushalte an einem Ort diesen Anschluss vorbestellen, werden dort die High-Speed-Kabel verlegt. Lange Zeit dominierte die Telekom zudem den Markt. Erst seit wenigen Jahren können auch Konkurrenten ihre Dienste anbieten. Dies ermöglicht statt einer eventuell langsameren Verbindung über die Telefonbuchse Breitband-Internet über das Fernsehkabel mit hohen Übertragungsraten. In anderen Ländern ist man hierbei jedoch viel weiter, weswegen Deutschland in Statistiken über die Versorgung mit Hochgeschwindigkeits-Internet weit abgeschlagen hinter Ländern wie Norwegen, Südkorea und sogar Rumänien liegt.

Statt also an den alten Kupferkabeln festzuhalten, sollten die Telekommunikationsunternehmen hierzulande den Ausbau von Glasfaserkabeln vorantreiben. DSL-Anschlüsse, die das Letzte aus den Kupferleitungen herausholen, sind zwar schnell, doch leisten sie nur einen Bruchteil der Übertragungsraten, die Glasfaserkabel bieten. Um wirklich von Breitband-Internet sprechen zu können, sollten daher auch hierzulande die modernen Glasfaserkabel möglichst flächendeckend verlegt werden. Nur dann wird man dem immer größer werdenden Datenverkehr gerecht und verhindert, dass Deutschland den Anschluss an das Internetzeitalter verliert.

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