Alte Platten muss man nicht einmotten: Plattenspieler im Vergleich

Früher gehörte ein Plattenspieler wie selbstverständlich zu einem Haushalt dazu. Vor allem in der Winterzeit lauschte man dann gern dem angenehmen und heimeligen Sound der Schallplatten mit ihrem charakteristischen Knacken. Heute ist es schon eine Besonderheit, einen Plattenspieler zu besitzen und in vielen Kellern oder auf Dachböden lagern nun die Schallplattensammlungen vergangener Tage. Doch mittlerweile findet eine Rückbesinnung statt und es wird immer beliebter, Musik analog statt digital abzuspielen. Auf der Suche nach einer Stereoanlage wird daher immer mehr Wert auf einen integrierten Plattenspieler gelegt – eben damit die alten Schallplatten nicht verstauben müssen. Und auch Einzelgeräte werden beim Verbraucher immer populärer. Vor allem DJs schwören immer noch auf den guten alten „Dreher“. Hier gibt es natürlich große Preisunterschiede. Worauf sollte man beim Kauf also achten?

Plattenspieler, die für DJs relevant sind, haben einen stärkeren Motor als Geräte für den Hausgebrauch. Somit können verschiedene Songs miteinander gemischt werden, ohne dass der Plattenteller zwischendurch stoppt. Zudem kann bei den Profidrehern die Geschwindigkeit nach Belieben verändert werden und auch der Tonarm ist in der Höhe verstellbar, was für das Scratchen wichtig ist. Mindestens 300 Euro sollte man hierfür jedoch einplanen.

Im Vergleich dazu sind die oben genannten Eigenschaften für den privaten Nutzer allerdings kaum relevant. Wichtig ist vor allem, dass der Klang stimmt, die Platte nicht leiert und der Plattenspieler an sich gut verarbeitet ist. Denn anders als bei digitaler Musik gilt hier noch das Prinzip der Feinmechanik und Schallplatten sind besonders störanfällig. Daher müssen der Plattenteller und der Tonarm auf guten Lagern aufgebaut sein, um gleichmäßiges Abspielen zu garantieren. Sehr gute Geräte sind dementsprechend teuer und man muss über 1.000 Euro in sie investieren. Der Thorens TD 309 gehört zu diesen Plattenspielern der Extraklasse.

Doch auch, wenn man weniger Geld ausgeben möchte, kann man einen guten „Dreher“ erwerben. Für gut 100 Euro kann man zum Beispiel einen Monacor DJP-106SD kaufen. Dieser verfügt über einen USB-Anschluss, über den man seine Schallplatten in ein digitales Format überspielen und auch auf dem Computer oder MP3-Player hören kann. Am besten ist es, wenn man bereits über eine gute Soundanlage verfügt, an die man den Plattenspieler anschließen kann. Dann lockt unbegrenztes Hörvergnügen.

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