Der feine Unterschied: Was gute von schlechten Rechtsschutzversicherungen unterscheidet

Es gibt viele Versicherungen, die als nötig erachtet werden und welche man daher auch unbedingt abschließen sollte. Dazu zählen die Berufsunfähigkeits- und die Haftpflichtversicherung. Und dann gibt es noch die Versicherungen, die zwar nicht zwingend notwendig, aber in bestimmten Fällen sehr hilfreich sein können und deren Abschluss daher ratsam ist. Die Rechtsschutzversicherung ist eine von ihnen. Auf dem Markt gibt es natürlich viele Angebote, die den Verbraucher leicht verwirren können. Was unterscheidet also im Vergleich eine gute von einer schlechten Rechtsschutzversicherung?

 

Versicherungsschutz selbst zusammenstellen

Zum einen sollte man darauf achten, dass die Anwaltskosten nicht erst dann übernommen werden, wenn man mit einem Fall vor Gericht ziehen muss, sondern bereits in früheren Instanzen – also wenn man beispielsweise einen Einspruch gegen Behördenentscheidungen einlegt und dazu Rechtsbeistand benötigt. Zum anderen sollte es dem Versicherten möglich sein, sich seinen Versicherungsschutz selbst nach dem Bausteinprinzip zusammenzustellen. Das heißt, dass man nicht zwingend ein Paket abschließen muss, welches auch einen Verkehrsrechtsschutz enthält, wenn man kein Auto oder einen Führerschein besitzt. Je nach persönlichem Bedarf könnte man zum Beispiel einen Miet- oder Arbeitsrechtsschutz abschließen, wenn man zur Miete wohnt oder Angestellter ist.

Vertragsklauseln beachten

Man sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass man nicht erst dann eine Rechtsschutzversicherung abschließen kann, wenn ein Schadensfall bereits eingetreten ist. Selbst bei einem guten Tarif weigern sich die Versicherer nämlich, die Kosten für ein Verfahren zu übernehmen, wenn der Grund dafür schon vor dem Vertragsabschluss liegt. Auf die Formulierung „Keine Einrede der Vorvertraglichkeit“ sollte man in seinem Vertrag aber dennoch achten. Diese Klausel bedeutet, dass die Rechtsschutzversicherung auch dann wirksam wird, wenn die Ursache für eine Streitigkeit unbewusst vor dem Versicherungsabschluss lag. Man kauft sich zum Beispiel eine neue Stereoanlage und schließt danach die Versicherung ab. Plötzlich streikt der CD-Spieler und der Hersteller weigert sich nun wegen angeblichen unsachgemäßen Gebrauchs, die Anlage zurückzunehmen, obwohl es sich um einen Herstellungsfehler handelt. Bei einem Rechtsstreit würde aber nun die Versicherung trotzdem einspringen, obwohl die eigentliche Ursache schon vor dem Abschluss der Rechtsschutzversicherung lag, weil der Defekt anfangs nicht erkennbar war.

Durch Selbstbehalt Geld sparen

Eine Rechtsschutzversicherung ist nicht ganz billig, Verbraucher müssen mit Tarifen von 350 bis 400 Euro jährlich rechnen. Einigt man sich jedoch bei Vertragsabschluss darauf, im Schadensfall einen Selbstbehalt von 150 Euro für die Anwaltskosten zu tragen, kann man pro Jahr etwa 100 Euro für den Tarif einsparen. Einige Versicherungen verzichten zudem auf die vereinbarte Zuzahlung, wenn man einen Partneranwalt des Unternehmens verpflichtet oder auch, wenn man nur eine Erstberatung für einen möglichen Fall in Anspruch nimmt. Die Verbraucher sollten darauf achten, dass die Gebühren für den Anwalt nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen überschreiten, denn nur dann übernimmt die Rechtsschutzversicherung die vollen Kosten.

 

Posted in Versicherungsvergleiche | Tagged , | Kommentare deaktiviert

Deutsche Gebrauchtwagen weisen die wenigsten Mängel auf

Made in Germany – dieses Siegel steht weltweit für Qualität und hat nach wie vor einen guten Ruf. Wie sich jetzt in einer Dekra-Studie herausstellte, gilt dies auch für Autos aus deutscher Produktion. Die Ergebnisse der Hauptuntersuchungen der letzten zwei Jahre wurden von der Dekra zusammengestellt und hierbei zeigte sich ein eindeutiger Trend: Deutsche Autos haben auf lange Sicht gesehen im Vergleich weniger Mängel aufzuweisen als ihre ausländischen Konkurrenten. Sie konnten nicht nur die meisten Spitzenplätze im TÜV-Vergleich einfahren, sondern lagen auch sonst häufig auf den vorderen Rängen.

Nur bei den Kleinwagen büßten die deutschen Fahrzeuge etwas von ihrer Führung ein und mussten sich unter anderem Toyota, Ford und Mazda geschlagen geben. Zur Ehrenrettung muss man jedoch sagen, dass der Opel Corsa und der VW Polo in bestimmten Kategorien immerhin jeweils auf dem zweiten Rang landeten. Die Einteilung in diese Wertungskategorien erfolgte nach Fahrzeugtyp und -größe sowie Kilometerstand des entsprechenden Autos. Im Vergleich zum letzten Dekra-Report ließ sich allerdings feststellen, dass die Mängel an den Wagen insgesamt zugenommen haben. Dies ist jedoch nicht einer nachlassenden Qualität, sondern der Tatsache geschuldet, dass die Autos in Deutschland generell älter geworden sind. Sie werden also offensichtlich recht lange gefahren, bevor sie verschrottet und durch einen Neuwagen ersetzt werden.

Obwohl ein Auto made in Germany theoretisch weniger Mängel aufweist, heißt das jedoch nicht, dass es damit automatisch weniger Kosten verursacht. In der Anschaffung sind sie im Vergleich oft teurer als die ausländische Konkurrenz und auch die Ausgaben für Reparaturen und Ersatzteile wurden bei der vorliegenden Studie nicht berücksichtigt. Jedoch kann man bei den deutschen Autos am ehesten darauf hoffen, dass sie kaum Mängel aufweisen werden und eine lange Haltbarkeit beweisen. Dass fast jedes Auto mit zunehmendem Alter jedoch die eine oder andere Reparatur benötigt, sollte man nicht vergessen und daher auch von den VWs, BMWs oder Opels keine Wunder erwarten. Einen strahlenden Sieger hat die Studie jedoch hervorgebracht: Der Audi A4 wurde zum Gesamtsieger gekürt und kann somit als mängelresistentestes Fahrzeug angesehen werden. Auch der Opel Astra, der VW Golf Plus und die Mercedes C-Klasse konnten überzeugen. Setzt man also beim Autokauf auf einen langlebigen und möglichst soliden Wagen, dann sollte man sich diese Modelle einmal genauer ansehen.

Posted in Anbietervergleiche, Produktvergleich | Tagged , , | Kommentare deaktiviert

Baufinanzierung lohnt sich jetzt

Ein Haus zu bauen oder sich eine Immobilie zu kaufen ist für viele Menschen eine Entscheidung fürs Leben und sollte daher wohl überlegt sein. Die Finanzierung der Kosten für dieses Vorhaben spielt hierbei eine sehr große Rolle, da die Baufinanzierung hohe finanzielle Belastungen bedeutet. Umso intensiver sollte man sich daher bei verschiedenen Kreditgebern über die Modalitäten eines Darlehens informieren, einen Vergleich verschiedener Angebote anstellen und nicht aus falscher Loyalität heraus sofort seiner Hausbank den Zuschlag geben. Schon durch geringe Abweichungen bei der Zinshöhe und der Laufzeit kann man nämlich mehrere tausend Euro einsparen oder draufzahlen. Ein genaues Durchrechnen verschiedener Offerten ist darum unerlässlich.

Gerade jetzt lohnen sich Kredite für Hausbauer und -käufer, denn die Umstände sind so günstig wie seit Jahren nicht mehr und lange wird dieser Zustand vermutlich nicht anhalten. Grund dafür ist die Finanzkrise in den Eurostaaten und vor allem in einigen Ländern Südeuropas. Viele Anleger haben sich aus Geschäften in diesen Staaten zurückgezogen und investieren ihr Geld stattdessen lieber in Deutschland. Dies bedeutet, dass auch die Banken mehr Kapital zur Verfügung haben, welches sie auch in Krediten für Bauwillige investieren wollen. Da die Konkurrenz groß ist, sind die Angebote, die sich derzeit für Kreditnehmer auf dem Markt befinden, äußerst attraktiv. Noch vor wenigen Jahren musste man bei der langfristigen Baufinanzierung mit einer Zinsrate von etwa 6 Prozent rechnen. Im Moment liegen viele Angebote gerade einmal bei der Hälfte dieses Wertes. Doch wer daraus seinen Nutzen ziehen möchte, sollte sich beeilen. Da sich Deutschland sehr für die Rettung des Euro engagiert und dementsprechend Geld investiert, wird wahrscheinlich die Inflationsrate und somit auch die Zinshöhe bald wieder steigen.

Vor Abschluss eines Kredits sollte man sich außerdem über eventuelle Förderprogramme erkundigen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beispielsweise bietet für Sanierungswillige und auch Hausbauer Kredite und Fördermaßnahmen an. Die KfW hat sich der Unterstützung von energieeffizientem Bauen und Wohnen verschrieben und bietet, um dieses attraktiver zu machen, Kredite mit weniger als drei Prozent Zinsen an. Um diese Förderung zu genießen, muss man über seine Hausbank einen Antrag stellen. Die Finanzierung wird dann auch über dieselbe Bank bereitgestellt. Die KfW kommt jedoch meistens nur für einen Teil des kompletten Kreditbetrags auf. Einige Kreditinstitute bieten daher mittlerweile auch Kombidarlehen mit KfW- und Hausbankbeteiligung und Extra-Rabatt auf die Zinsen an. Wer also bauen oder in Immobilien investieren will, sollte die staatliche Förderung nicht außer Acht lassen und Angebote genau vergleichen.

Posted in Finanzvergleiche, Gelanlage | Tagged , , | Kommentare deaktiviert

Alte Platten muss man nicht einmotten: Plattenspieler im Vergleich

Früher gehörte ein Plattenspieler wie selbstverständlich zu einem Haushalt dazu. Vor allem in der Winterzeit lauschte man dann gern dem angenehmen und heimeligen Sound der Schallplatten mit ihrem charakteristischen Knacken. Heute ist es schon eine Besonderheit, einen Plattenspieler zu besitzen und in vielen Kellern oder auf Dachböden lagern nun die Schallplattensammlungen vergangener Tage. Doch mittlerweile findet eine Rückbesinnung statt und es wird immer beliebter, Musik analog statt digital abzuspielen. Auf der Suche nach einer Stereoanlage wird daher immer mehr Wert auf einen integrierten Plattenspieler gelegt – eben damit die alten Schallplatten nicht verstauben müssen. Und auch Einzelgeräte werden beim Verbraucher immer populärer. Vor allem DJs schwören immer noch auf den guten alten „Dreher“. Hier gibt es natürlich große Preisunterschiede. Worauf sollte man beim Kauf also achten?

Plattenspieler, die für DJs relevant sind, haben einen stärkeren Motor als Geräte für den Hausgebrauch. Somit können verschiedene Songs miteinander gemischt werden, ohne dass der Plattenteller zwischendurch stoppt. Zudem kann bei den Profidrehern die Geschwindigkeit nach Belieben verändert werden und auch der Tonarm ist in der Höhe verstellbar, was für das Scratchen wichtig ist. Mindestens 300 Euro sollte man hierfür jedoch einplanen.

Im Vergleich dazu sind die oben genannten Eigenschaften für den privaten Nutzer allerdings kaum relevant. Wichtig ist vor allem, dass der Klang stimmt, die Platte nicht leiert und der Plattenspieler an sich gut verarbeitet ist. Denn anders als bei digitaler Musik gilt hier noch das Prinzip der Feinmechanik und Schallplatten sind besonders störanfällig. Daher müssen der Plattenteller und der Tonarm auf guten Lagern aufgebaut sein, um gleichmäßiges Abspielen zu garantieren. Sehr gute Geräte sind dementsprechend teuer und man muss über 1.000 Euro in sie investieren. Der Thorens TD 309 gehört zu diesen Plattenspielern der Extraklasse.

Doch auch, wenn man weniger Geld ausgeben möchte, kann man einen guten „Dreher“ erwerben. Für gut 100 Euro kann man zum Beispiel einen Monacor DJP-106SD kaufen. Dieser verfügt über einen USB-Anschluss, über den man seine Schallplatten in ein digitales Format überspielen und auch auf dem Computer oder MP3-Player hören kann. Am besten ist es, wenn man bereits über eine gute Soundanlage verfügt, an die man den Plattenspieler anschließen kann. Dann lockt unbegrenztes Hörvergnügen.

Posted in Produktvergleich | Tagged , | Kommentare deaktiviert

Auch die Jüngsten wollen mobil sein: Was muss man bei Handytarifen für Kinder beachten?

Mittlerweile ist es auch schon für Kinder selbstverständlich, ein Handy zu besitzen, um so mit ihren Freunden zu kommunizieren oder für die Eltern erreichbar zu sein. Es stellt sich jedoch häufig die Frage, welchen Tarif man hierfür wählen sollte, sodass die Kosten nicht ungewollt in schwindelerregende Höhe getrieben werden. Welcher Handytarif ist im Vergleich am besten und wie kann man sein Kind auch damit zufrieden stellen?

Am vorteilhaftesten ist es, wenn man für einen Jugendlichen keine Vertragsbindung eingeht, sondern eine Prepaid-Sim-Karte erwirbt. Dadurch bewirkt man, dass die Kosten begrenzt bleiben und man nicht erst am Ende des Monats durch eine Abrechnung erfährt, was man zahlen muss. Inzwischen gibt es auch Prepaid-Tarife, die die Internetnutzung mit einbeziehen, sodass das Kind auch hier keine Abstriche machen muss. Ein weiterer Vorteil ist außerdem, dass man so seinen Nachwuchs auch zum Sparen erziehen kann. Ist das Guthaben aufgebraucht und die Obergrenze an Datendownload erreicht, dann war es das für diesen Monat. Dies könnte dann zum sparsameren Gebrauch in Zukunft führen. Und auch wenn das Geld verbraucht ist, kann das Kind noch Notrufnummern erreichen und Anrufe annehmen. Jedoch sollte man beim Prepaid-Modell darauf achten, dass das Guthaben nicht automatisch, sondern nur manuell nachgeladen werden kann. Dadurch behält man die volle Kostenkontrolle.

Eine weitere Möglichkeit ist ein Partnertarif, den manche Provider anbieten. Haben die Eltern bei einem Anbieter bereits einen Vertrag, können auch die Kinder eine Sim-Karte dort erhalten. In den meisten Fällen können die Eltern dann eine monatliche Guthaben-Obergrenze festlegen. Der Vorteil von Partnertarifen ist außerdem, dass man sich häufig gegenseitig kostenlos anrufen oder SMS schreiben kann. Die genauen Modalitäten sollte man jedoch mit dem jeweiligen Anbieter abklären.

Am besten ist es immer, wenn man seinen Nachwuchs in die Wahl des Anbieters und Handytarifs einbezieht. Häufig wollen sie beim gleichen Provider wie ihre Freunde sein und auch das ist oft ein Pluspunkt. Bei manchen Mobilfunkanbietern kann man Nutzern, die das gleiche Netz haben, kostenlos Nachrichten schicken oder sie zu besonders günstigen Bedingungen anrufen. Zudem sollte man die Möglichkeit nutzen, bestimmte Nummern oder Dienstleistungen sperren zu lassen, sodass die Jugendlichen nicht in eine Abofalle geraten oder teure Dienste in Anspruch nehmen (zum Beispiel 0900-Nummern). Wenn man also gemeinsam mit seinem Nachwuchs den richtigen Handytarif und das passende Handy auswählt, steht dem Mobilsein der Kids nichts mehr im Wege.

Posted in Allgemein, Tarifvergleiche | Tagged , , | Kommentare deaktiviert

Vorsicht bei Inkassofirmen – Forderungen häufig haltlos und fragwürdig

Immer mehr Verbraucher müssen sich mit Forderungen von Inkassofirmen auseinandersetzen und wissen meistens nicht einmal, warum sie zahlen sollen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat dazu nun eine interessante Studie veröffentlicht, die belegt, dass 99 Prozent der Geldforderungen unberechtigt sind und der Verbraucher mit seinen Beschwerden in den meisten Fällen im Recht ist und nicht auf die Ansprüche der Inkassofirmen eingehen muss. Der eine Prozent an legitimen Forderungen ist im Vergleich dazu also verschwindend gering.

 Verträge meist nicht rechtsgültig

In vielen Fällen müssen die Verbraucher erst einmal genau überlegen, warum sie von einem Inkassounternehmen angeschrieben werden und welchen Vertrag sie angeblich abgeschlossen haben. Oft geht man ein vermeintliches Vertragsverhältnis ein, für das dann überraschend Geld gefordert wird – zum Beispiel durch Werbeanrufe, bei denen der Angerufene durch konfuse Vertragsklauseln verwirrt wird und unbewusst zustimmt, oder durch Abofallen im Internet, bei denen Kosten nicht offen erwähnt werden. Diese Art von Verträgen sind laut vieler Gerichtsbeschlüsse jedoch unwirksam und man muss gar nichts zahlen. Die Forderungen der Gläubiger und Inkassofirmen sind daher nicht rechtsgültig.

 Von Inkassofirmen nicht einschüchtern lassen

Oftmals zahlen die geprellten Verbraucher die geforderten Beträge jedoch, da sie durch die Drohungen der Inkassounternehmen eingeschüchtert wurden. Sie werden beispielsweise damit erpresst, dass ihnen ein Schufa-Eintrag droht. Häufig werden Fantasiegebühren erhoben, die in horrende Höhen schießen können, beispielsweise für die, völlig unnötige, Adressermittlung oder die Beauftragung einer Detektivfirma, welche die persönlichen Verhältnisse ausspähen soll. Auch angebliche Gerichtsurteile, die der rechtlichen Untermauerung der Forderung gelten, sind meistens haltlos. Zudem sollte man sich nicht durch offensive Formulierungen oder die Androhung von Hausbesuchen verängstigen lassen. Das Recht hat man nämlich so gut wie immer auf seiner Seite. Ein weiteres Druckmittel ist die Androhung, dass das Eigentum, der Lohn oder die Rente gepfändet werden können.

 Nicht auf Ratenzahlung eingehen

Auf keinen Fall sollte man auf den Vorschlag der Ratenzahlung eingehen. Hiermit würde man seine Schuld eingestehen und schwächt seinen Standpunkt, wenn es zu einem Rechtsstreit kommen sollte. Bedeutend ist auch, dass viele Inkassofirmen nicht einmal bei einem Gericht angemeldet sind. Somit verfügen sie gar nicht über die rechtliche Grundlage, um Schulden eintreiben zu dürfen. Der Verbraucher sollte sich also unbedingt erkundigen, ob diese Firma überhaupt die Handhabe hat, Forderungen zu stellen.

 Bevor man sich also von einer Inkassofirma einschüchtern lässt und zahlt, sollte man erst einmal den Vertragsgegenstand prüfen und sich über dieses Unternehmen erkundigen. Zudem sollte man den Verbraucherschutz um Rat und Hilfe bitten. Die Studie der vzbv hat außerdem gezeigt, dass eine größere Kontrolle und Regulierung der Inkassofirmen nötig ist, sodass sich die Lage für die Verbraucher in Zukunft hoffentlich verbessern wird.

Posted in Tipps & Tricks | Tagged , , | Kommentare deaktiviert

Kostenlose Bildbearbeitungsprogramme – eine gute Alternative für Laien

Wer kennt nicht das Problem, dass man unzählige Fotos auf seinem Rechner hat und trotzdem gibt es immer etwas an ihnen auszusetzen. Abhilfe kann ein Bildbearbeitungsprogramm schaffen, mit welchem man Retuschen vornehmen und ein Foto nach seinen eigenen Vorstellungen verbessern kann. Rote Augen und zu dunkle oder farbstichige Bilder gehören dann der Vergangenheit an und auch sonst man kann sich stundenlang mit den Möglichkeiten der Software auseinandersetzen. Profis wie Grafikdesigner oder Mediengestalter schwören hierbei auf die Software Photoshop von Adobe. Diese bietet zwar sehr viele Features, kostet jedoch auch mehrere hundert Euro. Für Laien und Hobbyfotografen gibt es als Alternative kostenlose Bildbearbeitungsprogramme, die man einfach downloaden und installieren kann und die im Vergleich zu Photoshop auch sehr gute Möglichkeiten bieten und meistens völlig ausreichend sind.

 Für Einsteiger: Paint:NET

Da wäre zum einen Paint.NET, welches auch für Anfänger einfach zu handhaben ist und über eine große Auswahl an Effektfiltern verfügt, welche die Fotoretusche zum Vergnügen machen. Außerdem kann man bei diesem Programm rote Augen ganz einfach entfernen. Paint.NET enthält viele Werkzeuge, die man auch bei Photoshop findet und ermöglicht es, ein Bild auf mehreren Ebenen zu bearbeiten.

 Gewöhnungsbedürftig aber vielseitig: GIMP

Ein weiteres empfehlenswertes Programm ist GIMP. Auch diese Software bietet sehr viele Möglichkeiten zur Retusche und Bearbeitung von Fotos – zum Beispiel mit Filtern – und kann es daher auch gut mit der kostenpflichtigen Konkurrenz aufnehmen. Die Bedienoberfläche ist für Windows-Nutzer erst einmal gewöhnungsbedürftig – kein Wunder, wurde GIMP doch ursprünglich für Linux entwickelt. Doch wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, dann kann man mit dieser Software so einige tolle Effekte bei seinen Bildern zaubern.

 Grußkarten, Diashows und mehr: Ashampoo Photo Commander

Möchte man mit seinen Fotos individuelle Grußkarten, Kalender oder Collagen erstellen und sie außerdem bearbeiten oder mit zusätzlichen Effekten versehen, ist der Ashampoo Photo Commander genau die richtige Software. Er hilft zudem bei der Verwaltung der eigenen Bilder, indem er zum Beispiel doppelte Bilder auf dem Computer ausfindig macht oder Diashows für DVDs und CDs erstellt. Möchte man seine Fotos mit Video- oder Musikdateien verknüpfen, so ist auch dies mit dem Photo Commander möglich.

Bevor man sich also ein Bildbearbeitungsprogramm kauft, sollte man erst einmal den Vergleich mit den Gratisversionen antreten. Häufig erfüllen sie die Anforderungen, die ein privater Anwender an so eine Software stellt, und überraschen manchmal auch noch mit zusätzlichen Fähigkeiten.

Posted in Produktvergleich, Tipps & Tricks | Tagged , , | Kommentare deaktiviert

Für einen erholsamen Schlaf: Was sollte beim Matratzenkauf beachtet werden?

Wenn man erschöpft ist, freut man sich auf einen erholsamen Schlaf, bei dem sich Körper und Seele regenerieren können. Wohl dem, der dann die optimale Matratze besitzt und sich unbesorgt auf diese sinken lassen kann. Denn viel zu oft bettet man sich falsch und bezahlt dafür mit Rückenschmerzen und dem Gefühl am Morgen, trotz viel Schlaf immer noch gerädert zu sein.

Die richtige Matratze kann daher Gold wert sein und in den Kauf einer solchen sollte viel Zeit investiert werden. Es lohnt sich, die verschiedenen Materialien und Macharten intensiv zu vergleichen, um das optimale Produkt für sich zu finden und für dieses auch durchaus einen höheren Betrag zu zahlen. Denn Experten warnen davor, sich von Schnäppchen verführen zu lassen, um sich dann letztendlich über eine minderwertige Matratze zu ärgern. Der Gang in ein Fachgeschäft sollte hierbei also angestrebt werden, denn ein guter Berater kann schon auf den ersten Blick erkennen, ob eine Matratze die Wirbelsäule richtig stützt oder nicht. Ein längeres Probeliegen, das einem nicht peinlich sein sollte, gehört daher beim Matratzenkauf auf jeden Fall dazu. Dies ist auch nötig, da jeder Mensch ein anderes Härtegefühl hat und sich daher nicht nur auf Herstellerangaben verlassen sollte.

Die Vielfalt der verschiedenen Matratzenarten löst bei den meisten Verbrauchern Verwirrung aus. Es gibt nicht die eine Matratze, zu der man ohne Weiteres raten kann, denn jeder Mensch hat andere Bedürfnisse. Generell sollte man jedoch darauf achten, dass sie atmungsaktiv ist, einen waschbaren Bezug hat und verschiedene Liegezonen besitzt, die einzelne Körperpartien individuell stützen. Entgegen verbreiteter Vorstellungen muss eine Federkernmatratze auch nicht unbedingt besser sein als eine aus Schaumstoff. Wem jedoch nachts schnell warm wird, der sollte eher zu ersterer greifen, da durch die Spiralfedern eine gute Wärmeleitung gegeben ist. Die Federn sollten jedoch nicht zu spüren sein und man sollte möglichst zu einer Taschenfederkernmatratze greifen, da diese einzelne Körperregionen noch besser entlastet.

Gab es in der Vergangenheit oft noch Vorbehalte gegen Schaumstoffmatratzen, so hat sich deren Qualität in den letzten Jahren stark verbessert. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass sie aus verschiedenen Schichten besteht und ein Volumen von etwa 40 Kilogramm Schaum pro Kubikmeter besitzt, damit sie in sich gefestigt ist. Zu den preisintensivsten Produkten zählen Latexmatratzen aus Kautschuk. Sie passen sich jedoch sehr gut an den Körper an, sind dabei angenehm weich und außerdem geräuschlos, wodurch sie den Schlaf nicht stören. Außerdem sind sie im Vergleich mit anderen Materialien nur wenig anfällig für Milben. Für welche Matratze man sich letztendlich auch entscheidet – nach etwa zehn Jahren sollte man sie wieder gegen eine neue eintauschen, um optimalen Liegekomfort zu gewährleisten.

Posted in Produktvergleich, Tipps & Tricks | Tagged , | Kommentare deaktiviert

Neue TAN-Verfahren: Wird Onlinebanking jetzt sicherer?

Seit Jahren ist Onlinebanking für viele Menschen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Man kann bequem von zu Hause aus seine Überweisungen tätigen und seinen Kontostand überprüfen und muss dafür nicht in eine Bankfiliale gehen. Die TAN-Liste aus Papier gehörte bisher wie selbstverständlich zu diesem Verfahren dazu und der versierte Bankkunde war es gewohnt, die entsprechende Nummer aus dieser Liste herauszusuchen und anschließend durchzustreichen. Das ist zwar einfach, aber gewährt nicht unbedingt volle Sicherheit vor Betrügern. Denn sie können mit bestimmter Software gültige TANs generieren und wenn sie ein fremdes Konto gehackt haben, die Nummern dazu nutzen, es komplett auszurauben.

Um diese Sicherheitslücke zu schließen, führen die Banken nun neue TAN-Verfahren für ihre Kunden ein, welche nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums verbindlich werden – außer man steigt wieder auf das alte System um und tätigt seine Geldgeschäfte ganz herkömmlich in einer Bankfiliale. Doch wie sicher sind die neuen Verfahren im Vergleich zur Papierliste und welche Kosten kommen auf den Verbraucher zu?

Bei vielen Kreditinstituten hat der Kunde beim Onlinebanking die Wahl zwischen SMS- und Chip-TANs. Entscheidet man sich für das SMS-Verfahren, so muss man seine Handynummer angeben, wobei die Bank sicherstellt, dass die Angaben und der Kontoinhaber wirklich übereinstimmen. Bei Überweisungen erhält man dann die jeweilige TAN und zur Überprüfung die Details der Überweisung direkt auf sein Mobiltelefon. Auf diesem Wege wird es für Hacker viel schwerer, an die Daten zu kommen, denn sie benötigen nicht nur den Zugang auf das Bankkonto, sondern auch das entsprechende Handy. Da jedoch die Internetnutzung mit Smartphones immer beliebter wird, warnen Experten mittlerweile vor zusätzlichen Sicherheitslücken, da hierbei Onlinebanking und TAN-Erstellung von nur einem Gerät abhängen. Für die SMS können außerdem Kosten auf den Verbraucher hinzukommen. Bei manchen Banken ist dieser Service kostenlos, andere berechnen zwischen 7 und 10 Cent pro Textmitteilung und einige gewähren ein monatliches Kontingent an Frei-SMS. Auch zwischen den verschiedenen Sparkassen gibt es keine einheitliche Regelung, der Kunde sollte sich daher genau über die Modalitäten informieren.

Eine andere Möglichkeit, seine TAN zu erhalten, ist das Chip-Verfahren mit einem speziellen TAN-Generator, welcher Ähnlichkeit mit einem Taschenrechner hat. Man steckt seine EC-Karte in das Gerät, gibt dann die Überweisungsdetails ein und der Generator erstellt eine TAN. Das Verfahren gilt als sehr sicher, da Betrüger sowohl Zugriff auf den Rechner als auch auf den TAN-Generator haben müssen. Allerdings ist auch dieses Gerät bei vielen Banken nicht kostenlos. Der Preis dafür liegt meistens zwischen 10 und 15 Euro. Somit ist Onlinebanking im Vergleich zwar sicherer geworden, doch die Kosten für diese Sicherheit wälzen viele Kreditinstitute auf ihre Kunden ab.

Posted in Produktvergleich, Tipps & Tricks | Tagged | Kommentare deaktiviert

Onlineshops – die Modeläden für Zuhause

Vorbei sind die Zeiten der lästigen Einkaufstouren durch zahlreiche Geschäfte, auf der Suche nach dem gewünschten Kleidungsstück. Dank vieler neuer Internet-Modeshops wird dieser stundenlange Marathon durch Umkleidekabinen jetzt durch ein paar Klicks ganz einfach nach Hause verlegt. Auf einen Blick können zahlreiche Produkte diverser Anbieter in Augenschein genommen werden, um sie dann ganz ohne Mühe in die eigenen vier Wände zu ordern.

Mit den Onlinewarenhäusern wurde eine wahre Marktlücke auf dem Modemarkt entdeckt und so sind in den letzten Jahren immer mehr dieser Internetläden entstanden. Jedoch ist der Onlinekauf von Bekleidung und Schuhen nicht nur komfortabler, sondern bietet auch einige Tücken. Denn lange Lieferzeiten, nicht passende Größen oder Probleme beim Umtausch können die gemütliche Shoppingtour vom heimischen Sofa aus erschweren. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor dem Onlinekauf den Anbieter genauestens unter die Lupe zu nehmen, um nicht auf ein schwarzes Schaf unter den Shops reinzufallen.

Um den Überblick in dem riesigen Angebot der Onlineshops nicht zu verlieren, hat die Stiftung Warentest einen Vergleich der größten Onlinemodeanbieter durchgeführt. Bei diesem Vergleich fällt auf, dass die Qualität der Onlineläden meist noch verbesserungswürdig ist. Beim reibungslosen Ablauf des Kaufs schneidet die Hälfte der Shops mit der Bewertung gut ab. Das beste Urteil erhält der Wäscheshop Enamora, dicht gefolgt von Zalando. Das Layout der Websites beider Firmen ist jedoch verbesserungswürdig und erhält nur die Bewertung befriedigend. Dieses Urteil können die Onlineshops der Versandhäuser überbieten, welche durch gute Übersichtlichkeit, vielseitige Produktinformationen und professionelles Design aufwarten. Hierzu zählen die Anbieter Otto, Neckermann und Baur.

Bei den Lieferzeiten konnten alle getesteten Shops mit kurzen Zeiten von durchschnittlich zwei bis drei Tagen überzeugen und die Ware traf in fast allen Fällen unbeschädigt und ordentlich verpackt beim Kunden ein. Auch bei der Bezahlform gehen viele Dienstleister auf die Wünsche der Kunden ein und so bietet fast jeder Onlinehändler die Option an, Waren auf Rechnung zu kaufen. Dies ist insofern von Vorteil, dass man nicht bis zu zwei Wochen auf die Rücküberweisung des Bezahlbetrags warten muss, falls die Kleidung nicht gefällt und zurückgeschickt wurde.

Ein großer Nachteil sind jedoch die Datenschutzrichtlinien, denn diese weisen bei allen getesteten Shops große Mängel auf. Eine genaue Aufklärung über die Verwendung der Daten wird dem Kunden leider nicht gegeben.

Posted in Anbietervergleiche, Tipps & Tricks | Tagged , | Kommentare deaktiviert